Zusammenfassung
Vor vierzehn Jahre überlebte die Filmemacherin einen versuchten Femizid, verübt durch einen Mitschüler. In ihrem Film nähert sie sich den Erinnerungen von damals noch einmal an. Fragmentarische Szenen erzählen von Wärme und Zuversicht, aber auch von Kälte und Brutalität.
In einer vielfältigen Bildsprache eröffnet die Regisseurin ihre eigene Perspektive auf das Geschehen. Zwischen München und Rio de Janeiro sucht sie die Begegnung mit Menschen, die damals Teil ihres Umfelds waren: eine Lehrerin, eine Mitschülerin, ein Arzt, eine Kommissarin, ein Staatsanwalt, sowie ihre Halbschwester und eine Freundin in Brasilien. Die Gespräche werfen Fragen nach Verantwortung auf – von Einzelnen ebenso wie von den Strukturen, in denen sie handeln.